In dieser umfangreichen Anleitung werde ich dir Schritt für Schritt zeigen, wie du deinen eigenen Online-Kurs erstellst. Du willst dein Wissen mit mehr Menschen teilen und deine Expertise sichtbar machen? Dann ist dieser Leitfaden genau das Richtige für dich. Lass uns direkt loslegen!

Schritt 1 – Analyse

Definiere dein Kursziel Bevor du mit der Erstellung deines Online-Kurses beginnst, musst du dir klar darüber werden, welches Ziel du mit dem Kurs verfolgst. Möchtest du Wissen teilen, Kunden gewinnen oder dein Einkommen diversifizieren? Definiere dein Ziel, um deine Strategie darauf auszurichten.

Schritt 2: Wähle ein Thema aus Entscheide dich für ein Thema, das zu deinem Fachgebiet passt und bei deiner Zielgruppe Interesse weckt. Denke daran, dass der Erfolg deines Kurses von der Nachfrage abhängt. Führe eine Marktrecherche durch, um sicherzustellen, dass genügend Interesse an deinem Thema besteht.

Verstehe die Bedürfnisse deiner Zielgruppe Bevor du mit der Erstellung deines Online-Kurses beginnst, ist es wichtig, eine gründliche Analyse durchzuführen. Was ist der Lernbedarf deiner Zielgruppe? Führe Interviews, Umfragen oder Marktrecherchen durch, um herauszufinden, welche Themen und Fähigkeiten deine Zielgruppe interessieren und benötigen. Du kannst dir auch eine Analyse-Session (30 min) für 0€ mit mir buchen (Hier klicken!). In dieser Session führe ich dich durch alle wichtigen Fragen und gebe dir Impulse mit aus meiner knapp 10 jährigen Erfahrung im eLearning Bereich.

[Mock-Up meines Analyse-Leitfadens als Bild einfügen]

Schritt 2 – Lernziele

Anleitung zur Formulierung von Lernzielen

Schritt 1: Verstehen Sie den Zweck des Lernziels Bevor Sie ein Lernziel formulieren, ist es wichtig, den Zweck und die Bedeutung des Lernziels zu verstehen. Fragen Sie sich, was die Lernenden nach Abschluss des Lernprozesses wissen, verstehen oder tun können sollen. Definieren Sie den Zweck des Lernziels klar und präzise.

Schritt 2: Verwenden Sie die SMART-Kriterien Lernziele sollten nach den SMART-Kriterien formuliert werden, um sicherzustellen, dass sie spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sind. SMART steht für:

  • Spezifisch: Formulieren Sie das Lernziel so klar und konkret wie möglich. Vermeiden Sie allgemeine Aussagen und definieren Sie genau, was erreicht werden soll.
  • Messbar: Bestimmen Sie Kriterien oder Indikatoren, mit denen Sie den Fortschritt oder die Erreichung des Lernziels messen können. Stellen Sie sicher, dass das Lernziel überprüfbar ist.
  • Erreichbar: Stellen Sie sicher, dass das Lernziel realistisch und erreichbar ist. Berücksichtigen Sie dabei die Vorkenntnisse, Fähigkeiten und Ressourcen der Lernenden.
  • Relevant: Das Lernziel sollte für die Bedürfnisse und den Kontext der Lernenden relevant sein. Es sollte einen klaren Bezug zum Lerninhalt und den angestrebten Kompetenzen haben.
  • Zeitgebunden: Setzen Sie einen zeitlichen Rahmen für die Erreichung des Lernziels. Dies hilft den Lernenden, ihre Fortschritte zu verfolgen und motiviert sie, das Ziel innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu erreichen.

Schritt 3: Verwenden Sie aktionsorientierte Verben Formulieren Sie Lernziele mit aktionsorientierten Verben, die messbare Verhaltensweisen beschreiben. Vermeiden Sie vage Verben wie „verstehen“ oder „kennen“. Stattdessen verwenden Sie Verben wie „analysieren“, „anwenden“, „erklären“ oder „bewerten“, die konkrete Handlungen beschreiben, die die Lernenden durchführen sollen.

Schritt 4: Überprüfen Sie das Lernziel Stellen Sie sicher, dass das formulierte Lernziel den zuvor genannten Schritten entspricht. Überprüfen Sie, ob es spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden ist. Stellen Sie sicher, dass das Lernziel klar und verständlich ist.

Beispiel eines gut formulierten Lernziels: „Nach Abschluss dieses Kurses können die Lernenden anhand von Beispielen aus der Geschichte verschiedene politische Systeme analysieren und ihre Vor- und Nachteile bewerten.“

Indem Sie diese Anleitung zur Formulierung von Lernzielen befolgen, können Sie klare, präzise und effektive Lernziele entwickeln, die den Lernenden helfen, ihre Ziele zu erreichen.

Schritt 3 – Design bzw. Feinkonzept

Entwickle eine klare Struktur und einen Lehrplan Basierend auf den Ergebnissen der Analysephase kannst du nun die Designphase beginnen. Teile den Kurs in Lektionen oder Module auf und erstelle einen detaillierten Plan. Berücksichtige dabei auch die 10 Events of Instruction, um den Lernprozess effektiv zu gestalten (z.B. Aktivierung des Vorwissens, Präsentation der Informationen, Anwendung in der Praxis usw.).

Schritt 4: Strukturiere deinen Kurs Eine klare Struktur ist entscheidend, um deinen Teilnehmern einen reibungslosen Lernprozess zu ermöglichen. Teile deinen Kurs in Lektionen oder Module auf und erstelle einen detaillierten Lehrplan. Überlege, welche Inhalte in welcher Reihenfolge präsentiert werden sollten.

Schritt 5: Wähle das richtige Format Es gibt verschiedene Möglichkeiten, deinen Online-Kurs zu präsentieren: Videos, Texte, Audios oder eine Kombination davon. Wähle das Format, das am besten zu deinem Thema und deinen Fähigkeiten passt. Achte darauf, dass das Format die Lernziele deiner Zielgruppe effektiv unterstützt.

[Screenshot meiner Tabelle einfügen und eines Inhaltverzeichnisses eines Rise Kurses]

Schritt 4 – Entwicklung

Erstelle hochwertige Lerninhalte Jetzt geht es ans Eingemachte! Basierend auf deinem Designkonzept kannst du damit beginnen, hochwertige Lerninhalte zu erstellen. Nutze verschiedene Medien und Methoden, um die Inhalte interessant und ansprechend zu gestalten. Verwende klare und verständliche Sprache, füge Beispiele und Geschichten hinzu, um die Lerninhalte zu veranschaulichen, und baue Übungen oder Aufgaben ein, um das Gelernte zu vertiefen.

Schritt 6: Inhalte erstellen Jetzt geht es ans Eingemachte! Erstelle hochwertige Inhalte, die deine Zielgruppe begeistern und ihnen einen Mehrwert bieten. Achte auf eine klare und verständliche Sprache. Verwende Beispiele und Geschichten, um die Lerninhalte zu veranschaulichen. Denke auch daran, Übungen oder Aufgaben einzubauen, um das Gelernte zu vertiefen.

Schritt 5 – Umsetzung

Wähle die richtige Plattform für deinen Kurs Es gibt zahlreiche Plattformen, auf denen du deinen Online-Kurs hosten kannst. Wähle eine Plattform aus, die zu deinen Anforderungen passt und die Funktionen bietet, die du benötigst. Achte auf Aspekte wie Benutzerfreundlichkeit, Interaktivität, Fortschrittsverfolgung und Kommunikationsmöglichkeiten.

Schritt 7: Plattform wählen Es gibt zahlreiche Plattformen, auf denen du deinen Online-Kurs hosten kannst. Suche eine Plattform aus, die zu deinen Anforderungen passt. Achte auf Funktionen wie Zahlungsabwicklung, Teilnehmermanagement und Marketingtools. Beliebte Optionen sind zum Beispiel Udemy, Teachable oder Thinkific.

Schritt 6 – Evaluation

Sammle Feedback und verbessere deinen Kurs Sobald dein Kurs online ist, ist es wichtig, kontinuierlich Feedback von deinen Teilnehmern zu sammeln. Nutze die Evaluationstechniken des ADDIE-Modells, um die Wirksamkeit deines Kurses zu überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Frage nach der Zufriedenheit der Teilnehmer, ihrer Leistung und dem Nutzen, den sie aus dem Kurs ziehen. Nutze diese Rückmeldungen, um deinen Kurs kontinuierlich zu verbessern und den Bedürfnissen deiner Zielgruppe anzupassen.

Schritt 9: Feedback sammeln und verbessern Sobald dein Kurs online ist, sammle Feedback von deinen Teilnehmern. Frage sie nach ihrer Zufriedenheit und Verbesserungsvorschlägen. Nutze diese Rückmeldungen, um deinen Kurs kontinuierlich zu verbessern und den Bedürfnissen deiner Zielgruppe anzupassen.

Schritt 7 – Pflege und Aktualisierung

Halte deinen Kurs aktuell Ein guter Online-Kurs ist niemals „fertig“. Halte deine Inhalte aktuell, indem du neue Informationen, Entwicklungen oder Trends in dein Curriculum einbeziehst. Überarbeite und verbessere den Kurs regelmäßig, um sicherzustellen, dass er relevant und wirkungsvoll bleibt.

Mit diesen Schritten hast du nun einen umfassenden Überblick darüber, wie du deinen eigenen Online-Kurs erstellst. Denke daran, dass die Erstellung und Vermarktung eines erfolgreichen Kurses Zeit und Mühe erfordert. Bleibe dran, sei flexibel und lerne aus jedem Schritt.

Begleitend – Kurs vermarkten

Ein großartiger Kurs bringt dir nur wenig, wenn niemand davon erfährt. Nutze verschiedene Marketingstrategien, um deinen Kurs zu bewerben. Erstelle eine ansprechende Verkaufsseite mit überzeugenden Texten und professionellen Grafiken. Nutze Social-Media-Plattformen, E-Mail-Marketing oder auch Partnerschaften, um deine Reichweite zu erhöhen.

Schritt 10: Skaliere und automatisiere Wenn dein Online-Kurs erfolgreich ist, denke darüber nach, wie du ihn skalieren und automatisieren kannst. Du kannst zum Beispiel mehr Teilnehmer aufnehmen, ein Affiliate-Programm starten oder auch Evergreen-Kurse erstellen, die automatisch verkauft werden.

Empfehlung Account von Johanna Fritz und das Online Durchstarten Programm.

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Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Erstellung deines Online-Kurses! Falls du weitere Fragen hast, stehe ich dir gerne zur Verfügung.